melancholie der nacht

heute nacht ist etwas besonderes.
ich sitze schon seit ein paar stunden still in meinem zimmer und denke nach.

bis ich vor ein paar minuten den pc angemacht hab, tatsächlich schweigend, ohne musik, ohne ablenkung.

ich hab am abend mit meiner mutter telefoniert und mit ihr alte erinnerungen ausgegraben und diese lebens-fetzen haben mich einfach nicht mehr losgelassen.

es geht so oft viel zu schnell vorbei und man hat kaum eine pause um alles zu bewältigen.
leben im moment schent so einfach, aber in nächten wie heute fällt einem auf, was sich da für ein berg an gefühlen angesammelt hat.

ich denke an die schönen erinnerungen - ein wochenende mit freunden am meer, die erste eigene wohnung, erste küsse, eine lachende beste freundin, pizza und bier, der stolz dinge geschafft zu haben, ein fertiges lied...
aber auch an verpasste gelegenheiten. an abschiede, blamagen, niederlagen und unzählige geweinte tränen. an leere beim in-sich-rein-horchen und ans zeit verlieren.

es ist ein sehr komisches gefühl. irgendwe so dazwischen. vielleicht ist das ja die ruhe vor dem sturm?

aber immerhin ist es ruhe.

23.12.08 04:03

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